Archiv der Kategorie: Wohnungsneubau

Förderung bei Neubauvorhaben der Gesobau in Pankow

Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Dr. Michail Nelken (LINKE)
vom 28. Mai 2019

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher das landeseigene Wohnungsunternehmen GESOBAU AG um Stellungnahme gebeten. Die Stellungnahme wurde von dem Wohnungsunternehmen in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt. Sie wird nachfolgend wiedergegeben.

Frage 1:
Wie viele der geplanten 170 Wohnungen des Neubauvorhabens der Gesobau zwischen Ossietzkystraße und Kavalierstraße (Nachverdichtung einer Wohnanlage) sollen mit Fördermitteln des Landes und einer Belegungs- und Mietpreisbindung (Anfangsmiete von 6,50 €/m2) errichtet werden?

Frage 3:
Wie viele der geplanten Wohnungen des Neubauvorhabens Stiftsweg (Nachverdichtung einer Wohnanlage) der Gesobau sollen mit Fördermitteln des Landes und einer Belegungs- und Mietpreisbindung (Anfangsmiete von 6,50 €/m2) errichtet werden?

Antwort zu 1 und 3:
Es ist geplant, 50 % der Neubauwohnungen mit Fördermitteln des Landes zu errichten. Die genaue Wohnungsanzahl steht noch nicht fest, da sich das Bauprojekt derzeit noch in der Entwurfsplanung befindet.

Frage 2:
Wie viel der geplanten Wohnfläche dieses Neubauvorhabens zwischen Ossietzkystraße und Kavalierstraße soll gefördert und mit einer Anfangsmiete von 6,50 €/m2 errichtet werden? (Angaben bitte absolut und in Prozent.) …

Weitere Fragen und die Antworten des Senats  HIER

Umstrittene Nachverdichtung der GESOBAU an der Ossietzkystraße

Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Dr. Michail Nelken (LINKE)
vom 13. Juni 2019

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher das landeseigene Wohnungsunternehmen GESOBAU AG um Stellungnahme gebeten. Die Stellungnahme wurde von dem Wohnungsunternehmen in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt. Sie wird nachfolgend wiedergegeben.

Frage 1:
In welcher Art und Weise waren Senatsdienststellen in die Planung des Bauvorhabens der GESOBAU zur massiven Nachverdichtung der Wohnanlage zwischen der Ossietzky- und Kavalierstraße in Pankow beteiligt?

Antwort zu 1:
Im Rahmen der städtebaulichen Planung wurde die Wohnungsbauleitstelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in die Planung des Bauvorhabens zur Nachverdichtung der Wohnlage zwischen der Ossietzky- und Kavalierstraße einbezogen.

Frage 2:
Aus welchen Gründen erachtet der Senat diese Mitte der 50er Jahre im Geist der „Nachkriegsmoderne“ errichteten Wohnanlage für baulich unvollendet und hält die seinerzeit geschaffen Grün- und Freiflächen heute für bebaubar?

Antwort zu 2:
Vor dem Hintergrund, dass die Berliner Bevölkerung wächst und angesichts des anhaltenden Zuzugs ist die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum zu einem der wichtigsten und dringlichsten politischem Thema geworden. Der Berliner Senat hat eine Vielzahl von mieten- und wohnungspolitischen Maßnahmen und Instrumenten auf dem Weg gebracht, um diesem Mangel an Wohnraum entgegenzuwirken. In der inneren Stadt sind kaum noch größere Flächenreserve vorhanden, so dass die Nachverdichtung auch eine Möglichkeit für die Schaffung von dringend benötigtem Neubauwohnraum darstellt. Die Bestandsgebäude stehen hier nicht unter Denkmalschutz. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsflächen und der Beachtung der Umgebungsbebauung bieten die Innenhöfe zusätzlich zu den Grün- und Freiflächen Potenzial zur Errichtung weiterer Gebäude.

weitere Fragen und die Antworten des Senats HIER