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Mühlenkiez / Michelangelostraße

Wohnungsbauvorhaben an der Michelangelostraße

Das derzeit wohl wichtigste Thema, das die Bewohner an der Michelangelostraße und im ganzen  Mühlenviertel bewegt, sind die Planungen von Bezirksamtes Pankow und  Senat für eine massive Wohnbebauung an der Michelangelostraße.  In einem städtebaulichen Wettbewerb wurde von der Jury der Planungsvorschlag  des Büro Frank Görge zum Sieger gekürt, der eine massive Wohnbebauung mit ca. 1500 Wohnungen vorsah. Seine Vorstellung war von so massiven massiven Protesten der Anwohner begleitet, dass Senat und Bezirksamt sich genötigt sahen, zu einer Informationsveranstaltung in die Gethsemane-Kirche einzuladen. In der voll besetzten Kirche übten  die Bürger massive Kritik an den Plänen, die rücksichtslos gegenüber der bestehenden Wohnbebauung sind und deren Realisierung die Wohn- und Lebensqualität an der Michelangelostraße und im ganzen Mühlenviertel verschlechtern würde.

Die LINKE Pankow hat die Entwicklung von Beginn an kritisch begleitet.


Wir unterstützen die engagierten Anwohner, die sich kritisch mit diesem Bauvorhaben auseinandersetzen. Die Zusammenarbeit sowohl mit dem Verein für Lebensqualität an der Michelangelostraße wie auch mit der Bürgerinitiative Leben an der Michelangelostraße ist im Interesse der Sache sehr fruchtbar. So gelang es in enger Abstimmung für einen Antrag der Vereins Lebensqualität an der Michelangelostraße den ich als einzelner Bezirksverordneter für den Verein in die BVV eingebracht hatte, am Juni eine Mehrheit zu gewinnen. Das ist ein großer Erfolg des Bürgerengagements. Als Linksfraktion wäre es uns nicht gelungen eine solche Beschlussfassung herbeizuführen, weil SPD und Grüne in der Regel die extensive Beton-Neubau-Linie des Bausenators Geisel (SPD) und des Baustadtrat von Pankow Kirchner (B90/Grüne) gegen all unsere Kritik abschirmen.

Behutsame Nachverdichtung an der Michelangelostraße – Antrag des BV Dr. Michail Nelken (Linksfraktion) für den „Verein für Lebensqualität an der Michelangelostraße i.G.“.
(Beschlossen in der 41. Bezirksverordnetenversammlung am 29.06.2016)